AWO Kreisverband Märkisch-Oderland e.V.

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AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

27.01.2018
Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus legt die AWO einen Kranz in Sachsenhausen nieder und gedenkt so der millionenfach Verfolgten und Ermordeten.

AWO-Präsident Wilhelm Schmidt erklärt dazu:

„Unser Erinnern gilt den Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen, unsere Hochachtung denjenigen, die ihr Leben riskierten, um Menschen vor Vertreibung und Tod zu schützen.

Die Verbrechen, die während des nationalsozialistischen Regimes begangen wurden, sind beispiellos in der Geschichte der Menschheit und müssen uns eine Mahnung bleiben. Es ist eine Frage der historischen Verantwortung, die Erinnerung daran wachzuhalten.

Rechtspopulistische Bewegungen sind in der jüngsten Vergangenheit besorgniserregend erstarkt. Damit einher gehen eine zunehmende populistische Hetze und die Normalisierung rechter und rassistischer Haltungen. Wenn ganze Menschengruppen bedroht und angegriffen werden, zeigt sich, wie grundlegend die Achtung vor der Würde des Menschen für das friedliche Zusammenleben in einer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft ist.

Diese freiheitlich-demokratische Grundordnung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss aktiv gegen jene verteidigt werden, die sich von Hass blenden lassen und so an den Grundfesten unserer Gesellschaft rütteln.

Deshalb ist für die AWO das Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein zentraler Bestandteil ihrer Identität. Parteien, Organisationen oder Gruppierungen, die rassistisch motivierte Straftaten verüben, die die Menschenwürde verletzen, eine Wesensverwandtschaft mit der Ideologie des Nationalsozialismus aufweisen und unsere demokratische Wertevorstellungen gefährden, lehnen wir entschieden ab. Die AWO steht für Toleranz und Vielfalt.“